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Vogelperspektive hilft: Systemisches Coaching mit Figurenaufstellungen

Systemisches Coaching bietet Ihnen die Möglichkeit, die Dynamiken und Wechselwirkungen innerhalb eines Systems zu verstehen. Besonders hilfreich ist dafür die Methode der Figurenaufstellungen. Sie können damit – ohne langwierige Beschreibungen – Ihr inneres Bild von einer Situation räumlich sichtbar machen. Sie wird damit aus der Vogelperspektive betrachtbar und veränderbar. Ziel der Methode ist, Lösungsoptionen und konkrete Handlungsschritte für Ihre aktuelle Situation zu erarbeiten.

Figurenarbeit ermöglicht tiergehendes Verständnis und Lösungsideen 

Wie funktioniert das konkret? Als ersten Schritt wählen Sie aus einer Kiste mit Playmobil- oder Holzfiguren eine Figur aus, die Sie selbst in dem zu beschreibenden Anliegen vertritt. Danach bitte ich Sie, diese Repräsentantenfigur auf dem vor Ihnen stehenden Tisch zu positionieren. Danach wählen Sie dann für alle am Anliegen beteiligten Personen entsprechende Figuren aus. Sie platzieren diese ebenfalls auf dem Tisch – in Bezug zu den bereits stehenden Figuren.

Aufgestellt werden können nicht nur Einzelpersonen sondern jedes für das Anliegen relevante Thema. Dies können zum Beispiel die Arbeitsaufgabe, andere Teams oder Abteilungen sein. Zusätzlich zu den Figuren darf alles im Raum befindliche Material (Moderationskarten, Büromaterial etc.) in die Aufstellung einbezogen werden. Alles was Ihnen hilft, Ihr Anliegen darzustellen, ist erlaubt.

Wenn alle relevanten Systemelemente stehen, werten wir gemeinsam aus der Metaperspektive das erste Bild aus: Welchen Abstand haben die Figuren zueinander? Welche Blickrichtung nehmen sie ein? Wer kann wen sehen oder nicht sehen? Ich bitte Sie dann, mir die wichtigsten Zusammenhänge zu erläutern, frage nach dem Beziehungsgefüge und den Gefühlen und Einsichten, die dieses Bild in Ihnen auslösen. Auf diese Weise erhalten wir eine sehr präzise räumliche Darstellung Ihres Anliegens.

Wie sieht der Ideal-Zustand aus?

Im nächsten Schritt verändern Sie das Figurenbild so, dass sich eine deutliche Verbesserung der Situation zeigt. Nun analysieren wir gemeinsam das neu entstandene Bild: Welche Änderungen wurden vorgenommen? Wie wirken sie auf das beschriebene System? Und wie fühlen Sie sich mit diesem Bild?

Wir erhalten so zwei sehr informative Bilder: Den Istzustand und einen möglichen Lösungsansatz für die Situation. Diese Bilder sind eine produktive Grundlage für den weiteren Coaching-Prozess. Oftmals prägen sie sich stark ein und geben wichtige Impulse auf dem Weg der weiteren Problemlösung.

Figurenaufstellungen im Führungskräftecoaching

Die Figurenaufstellung kann auch im Führungskräftecoaching nützlich sein, wenn es um Fragen der Positionierung und Rollenklärung geht. Darüber hinaus ist die Methode geeignet, um einen Sachverhalt aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven zu reflektieren. Hier beschreibe ich anlässlich neuer empirischer Studien den Nutzen von Aufstellungsarbeit für Führungskräfte:

https://www.dehlercoaching.de/2012/01/aufstellungsarbeit-was-haben-fuhrungskrafte-davon/

Und wen das Thema Organisationsaufstellung interessiert, ist herzlich eingeladen, hier weiterzulesen.

https://www.dehlercoaching.de/business-coach-kompetenz/organisationsaufstellungen/

 

 

 

 

 

 

 

Wohlfühlfaktor: Coaching-Raum wirkt im Coaching mit

Wie wichtig sind Raum und Ort, in dem ein Coaching stattfindet, für das Gelingen eines Coachings? Angenommen Sie haben sich unter „Job Coaching Berlin“ im Internet nach einem Job Coach umgesehen und einen Termin für ein Vorgespräch vereinbart. Bei Ihrer Entscheidung für diesen Coach sind in erster Linie sicherlich Persönlichkeit und Kompetenzspektrum des Coachs ausschlaggebend. Es lohnt sich aber auch darauf zu achten, wie Sie sich in dem Beratungsraum des Coachs fühlen.

Denn die Raumsituation kann einen deutlich positiven Effekt auf den gesamten Beratungsverlauf haben, zu Ihrer Konzentration beitragen und inspirierend wirken. Die Vorstellungen, welche Umgebung angenehm ist, sind natürlich sehr unterschiedlich. Um ein störungsfreies und inspirierendes Arbeiten im Coaching zu ermöglichen, sollten Sie darauf achten, wie der Raum hinsichtlich Farben, Licht, Akustik, Struktur und Weite auf Sie wirkt – und Ihnen optimaler Weise gut tut.

Neuer Trend: Coaching per Skype

Doch nicht immer sind es die eigenen Praxisräume, in denen der Coach tätig ist. Da viele nebenberuflich als Coach arbeiten, ist die Anmietung eigener Räume häufig nicht rentabel. Bei stundenweise angemieteten Räumen fehlt jedoch oft die persönliche Note des Coachs.

Für manchen Kollegen wird durch die Möglichkeiten von Skype, Email oder Telefon die Raumfrage sogar überflüssig. Denn inzwischen gibt es einige Coaches, die ausschließlich über diese Medien mit ihren Kunden in Kontakt treten. Ein Trend, der übrigens auch in das verwandte Fachgebiet der Psychotherapie Einzug gehalten hat. So las ich kürzlich, dass zum Beispiel bei Depressionen der Einsatz von internetbasierter Verhaltenstherapie erprobt wird. Mit erstaunlich guten Ergebnissen. http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/depressionen/default.aspx?sid=843664&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-O-_-20130827-_-Depressionen

 

Persönlicher Kontakt für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

Meiner Erfahrung nach ist der rein virtuelle Kontakt nur bei einem sehr begrenzten Spektrum von Coaching-Fragen ratsam. In der Regel ist für den Aufbau einer vertrauensvollen und tragfähigen Zusammenarbeit der persönliche Kontakt eine wichtige Voraussetzung. Auch wenn ich gerne blogge und das Internet nutze, um mit Kollegen und Klienten im Kontakt zu bleiben, im Coaching setze ich ganz klassisch auf die direkte Arbeit mit meinen Klienten.

Natürlich nutze ich für manche Kundentermine, zum Beispiel außerhalb von Berlin, auch geeignete Besprechungsräume in Hotels oder Konferenzzentren. Und es gibt Situationen, in denen Klienten auf dem kurzen Weg via Telefon akute Fragen mit mir erörtern. Die überwiegende Teil meiner Coaching-Tätigkeit findet aber in meiner Praxis in der Reinhardtstraße statt.

Nicht zuletzt macht es sich bemerkbar, wenn ich mich als Coach in den Räumen, in denen ich arbeite, uneingeschränkt wohlfühle. Auch das hat natürlich Einfluss auf die Qualität meiner Arbeit. Ich mag die hohen, weitläufigen, lichten Räume mit den Flügeltüren und dem schönen Dielen-Fussboden. Es gibt hier die Möglichkeit, auf drei unterschiedliche Räume zurückzugreifen – je nach Thema, Teilnehmerzahl und danach, wie viel Platz ich für eine Methode benötige:

 

 

 

Geschützte Atmosphäre und Tapetenwechsel

Ein entscheidender Aspekt von Coaching ist auch, dass die Beratung an einem geschützten Ort mit hoher Diskretion stattfindet. Es sollte möglichst keine Überschneidungen mit dem sonstigen Arbeitsalltag geben. Dann kann eine neue Perspektive auf die Situation entstehen. Viele Klienten schätzen den „Tapetenwechsel“, wenn sie zu mir in die Reinhardtstraße kommen. Ob nun aus Berlin, oder gar von weiter weg…https://www.dehlercoaching.de/2013/10/coaching-reise-berlin/

Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Gestaltung Ihrer Arbeitsräume? Welche Rolle spielen die Räume für Sie im Coaching? Was ist für Sie besonders wichtig? Ich bin neugierig, wie es Ihnen mit diesem Thema ergeht.