Dehler Coaching



Tag-Archiv - coaching berlin

Besser Führen: Kritikgespräch

Gespräche zu führen, gehört als Führungskraft zu Ihren Kernaufgaben. Unangenehm wird diese Aufgabe zumeist dann, wenn Sie mit einem Mitarbeiter ein Kritikgespräch führen müssen. Vielleicht neigen Sie aus Scheu vor der Konfrontation oder aus Zeitmangel dazu, erst einmal abzuwarten. Insbesondere wenn Sie in dieser Rolle noch unerfahren sind. (Siehe auch: Führungskraft werden – Überlebenstipps für die ersten 100 Tage im neuen Job).

Emails als Konfliktverstärker

Statt das direkte Gespräch zu suchen, erscheint es einfacher, schwierige Themen per Email zu adressieren. Doch in Konfliktsituationen trägt die Email-Kommunikation zur Verhärtung eines Konflikts beiDas geschriebene Wort birgt die Gefahr, missverstanden zu werden. Sie haben keine Möglichkeit, auf Nachfragen oder körpersprachliche Signale des Mitarbeiters zu reagieren (siehe auch: Körpersprache: Was Ihre Fußstellung verrät). Und vor allem: Sie nehmen sich die Chance, gemeinsam eine funktionierende Lösung zu erarbeiten. Sie zeigen Führungsstärke, wenn Sie den Konflikt persönlich und möglichst zeitnah zur Sprache bringen.

Vorbereitung ist entscheidend

Ein gelungenes Kritikgespräch beginnt mit Ihrer Vorbereitung: Für das Gespräch ist ein ungestörter Ort wichtig – ebenso wie ausreichend Zeit. Sie sollten für sich in Ruhe sortiert haben, womit Sie konkret unzufrieden sind. Auch wenn Sie eine Fülle von Themen stören, empfiehlt es sich, sich erst einmal auf einen wichtigen Punkt zu konzentrieren. Wichtig ist, dass Ihnen klar ist:  Welches konkrete Verhalten erwarte ich von dem Mitarbeiter in Zukunft? 

Schwierig wird es, wenn Sie sich nur auf Aussagen Dritter berufen können. Machen Sie sich selbst ein Bild von dem Problemthema. Hilfreich wäre auch zu überlegen, wie Sie Ihre Mitarbeiter bei größeren Veränderungsprozessen begleiten können.

Das gefährliche Wörtchen „ist“

Es bietet sich an, das Gespräch mit einem kurzen Small-Talk einzuleiten und so die Situation zu entspannen. Dann machen Sie deutlich, um welches Thema es Ihnen geht. Bei Ihrer Rückmeldung sollten Sie konkrete Beispiele (Wann, Was, Wer, Wo etc.) anführen, die Sie selbst beobachtet haben.

Beziehen Sie sich dabei nur auf das in dieser Situation gezeigte Verhalten des Mitarbeiters. Gefährlich ist eine generelle Bewertung. Auch wenn Sie dies nicht beabsichtigen: Bewertungen werden schnell herausgehört, wenn Sie das Wort „sein/ist/sind“ – in Verbindung mit einem Adjektiv verwenden. Diese Kombination führt häufig dazu, dass sich das Gegenüber als ganze Person bewertet oder „abgestempelt“ fühlt. Statt zu sagen „Sie sind verantwortungslos oder „Sie sind rücksichtslos“, wäre es günstiger, das gezeigte Verhalten zu benennen: Sie haben in der vergangenen Woche zu diesem Thema Frau X oder Herrn Y nicht hinzugezogen.“

Machen Sie sich gemeinsam ein Bild vom Zielzustand

Nachdem Ihr Mitarbeiter Gelegenheit hatte auf Ihre Kritik zu reagieren, sollten Sie gemeinsam eine Lösung erarbeiten, mit der es in Zukunft besser laufen kann. Machen Sie sich gemeinsam ein möglichst klares Bild davon, wie der „Zielzustand“ aussehen soll. Nach Möglichkeit sollten Sie mit Ihrem Mitarbeiter sein Verhalten in der Zukunft so konkret, eindeutig und detailliert wie möglich besprechen. Und gleichzeitig können Sie so gemeinsam klären, was noch unstimmig ist, fehlt oder wo es Ihrer Unterstützung bedarf.

Ein konkretes Beispiel dafür: Angenommen Sie kritisieren das Thema Pünktlichkeit eines Mitarbeiters, der in der Kundenbetreuung tätig ist. Eine recht vage Vereinbarung wäre, mit dem Mitarbeiter zu vereinbaren, dass er „künftig pünktlich kommen soll“.  Deutlich konkreter wäre es, mit ihm zu vereinbaren, dass „er künftig so frühzeitig kommt, dass er vor Dienstantritt um 9:00 Uhr bereits entspannt seine Jacke verstauen und in Ruhe ankommen konnte, den Computer und andere technische Geräte gestartet hat und bei einem möglichen Anruf um 9:00 Uhr bereits gut vorbereitet den Anruf des Kunden entgegennehmen kann.

Konflikte gehören zur Arbeitswelt. Wer es alltäglich werden lässt, Konflikte zeitnah und lösungsorientiert zu besprechen, nimmt dem Ganzen nicht nur die Dramatik. Sie nutzen auch das Veränderungspotenzial, das in diesen Konflikten steckt. Eine wertvolle Chance, für Sie und Ihr Team.

Führungskraft werden – Überlebenstipps für die ersten 100 Tage

Führungskraft werden – Das ist zumeist ein einschneidender Moment in Ihrer beruflichen Karriere. Es ist nicht leicht, in die Rolle des Chefs zu wechseln, noch dazu als ehemaliger Kollege. Was zählt sind jetzt nicht mehr nur Ihre eigenen Leistungen und Arbeitsfelder sondern auch die Ihres Teams, für das Sie jetzt Verantwortung tragen. Gerade für junge Führungskräfte ist es entscheidend, sich frühzeitig auf den Sprung in die Führungsebene vorzubereiten. Denn bei guter Vorbereitung lassen sich viele Fettnäpfchen und Fallstricke vermeiden. Die wichtigsten Punkte, die Sie in den ersten Wochen Ihrer neuen Tätigkeit beachten sollten, habe ich in diesem aktuellen Artikel für das Online-Magazin „Karriereschritte“ zusammengestellt. 

Der Artikel behandelt unter anderem folgende Themen:

1. So machen Sie sich ein genaues Bild von Ihrer neuen Position

2. Entwerfen Sie für sich einen persönlichen Geschäftsplan für Sich

3Für einen gelungenen Startschuss: Bereiten Sie Ihren Antrittstag vor

4. Gestalten Sie gute Beziehungen zu Ihren neuen Mitarbeitern

5. Führen heißt entscheiden – nicht selber machen

Lesen Sie hier den kompletten Artikel.

Wohlfühlfaktor: Coaching-Raum wirkt im Coaching mit

Wie wichtig sind Raum und Ort, in dem ein Coaching stattfindet, für das Gelingen eines Coachings? Angenommen Sie haben sich unter „Job Coaching Berlin“ im Internet nach einem Job Coach umgesehen und einen Termin für ein Vorgespräch vereinbart. Bei Ihrer Entscheidung für diesen Coach sind in erster Linie sicherlich Persönlichkeit und Kompetenzspektrum des Coachs ausschlaggebend. Es lohnt sich aber auch darauf zu achten, wie Sie sich in dem Beratungsraum des Coachs fühlen.

Denn die Raumsituation kann einen deutlich positiven Effekt auf den gesamten Beratungsverlauf haben, zu Ihrer Konzentration beitragen und inspirierend wirken. Die Vorstellungen, welche Umgebung angenehm ist, sind natürlich sehr unterschiedlich. Um ein störungsfreies und inspirierendes Arbeiten im Coaching zu ermöglichen, sollten Sie darauf achten, wie der Raum hinsichtlich Farben, Licht, Akustik, Struktur und Weite auf Sie wirkt – und Ihnen optimaler Weise gut tut.

Neuer Trend: Coaching per Skype

Doch nicht immer sind es die eigenen Praxisräume, in denen der Coach tätig ist. Da viele nebenberuflich als Coach arbeiten, ist die Anmietung eigener Räume häufig nicht rentabel. Bei stundenweise angemieteten Räumen fehlt jedoch oft die persönliche Note des Coachs.

Für manchen Kollegen wird durch die Möglichkeiten von Skype, Email oder Telefon die Raumfrage sogar überflüssig. Denn inzwischen gibt es einige Coaches, die ausschließlich über diese Medien mit ihren Kunden in Kontakt treten. Ein Trend, der übrigens auch in das verwandte Fachgebiet der Psychotherapie Einzug gehalten hat. So las ich kürzlich, dass zum Beispiel bei Depressionen der Einsatz von internetbasierter Verhaltenstherapie erprobt wird. Mit erstaunlich guten Ergebnissen. http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/depressionen/default.aspx?sid=843664&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-O-_-20130827-_-Depressionen

 

Persönlicher Kontakt für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

Meiner Erfahrung nach ist der rein virtuelle Kontakt nur bei einem sehr begrenzten Spektrum von Coaching-Fragen ratsam. In der Regel ist für den Aufbau einer vertrauensvollen und tragfähigen Zusammenarbeit der persönliche Kontakt eine wichtige Voraussetzung. Auch wenn ich gerne blogge und das Internet nutze, um mit Kollegen und Klienten im Kontakt zu bleiben, im Coaching setze ich ganz klassisch auf die direkte Arbeit mit meinen Klienten.

Natürlich nutze ich für manche Kundentermine, zum Beispiel außerhalb von Berlin, auch geeignete Besprechungsräume in Hotels oder Konferenzzentren. Und es gibt Situationen, in denen Klienten auf dem kurzen Weg via Telefon akute Fragen mit mir erörtern. Die überwiegende Teil meiner Coaching-Tätigkeit findet aber in meiner Praxis in der Reinhardtstraße statt.

Nicht zuletzt macht es sich bemerkbar, wenn ich mich als Coach in den Räumen, in denen ich arbeite, uneingeschränkt wohlfühle. Auch das hat natürlich Einfluss auf die Qualität meiner Arbeit. Ich mag die hohen, weitläufigen, lichten Räume mit den Flügeltüren und dem schönen Dielen-Fussboden. Es gibt hier die Möglichkeit, auf drei unterschiedliche Räume zurückzugreifen – je nach Thema, Teilnehmerzahl und danach, wie viel Platz ich für eine Methode benötige:

 

 

 

Geschützte Atmosphäre und Tapetenwechsel

Ein entscheidender Aspekt von Coaching ist auch, dass die Beratung an einem geschützten Ort mit hoher Diskretion stattfindet. Es sollte möglichst keine Überschneidungen mit dem sonstigen Arbeitsalltag geben. Dann kann eine neue Perspektive auf die Situation entstehen. Viele Klienten schätzen den „Tapetenwechsel“, wenn sie zu mir in die Reinhardtstraße kommen. Ob nun aus Berlin, oder gar von weiter weg…https://www.dehlercoaching.de/2013/10/coaching-reise-berlin/

Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Gestaltung Ihrer Arbeitsräume? Welche Rolle spielen die Räume für Sie im Coaching? Was ist für Sie besonders wichtig? Ich bin neugierig, wie es Ihnen mit diesem Thema ergeht.

Fehlerkultur: Was Führungskräfte beim Fehlermanagement stärkt

Fehlermanagement gehört zu den wichtigsten Aufgaben von Führungskräften. Doch statt einer bewussten Fehlerkultur sind Fehler in vielen Unternehmen nach wie vor ein Tabu-Thema. Im Coaching mit Führungskräften fällt mir immer wieder auf, wie groß die Angst vor Fehlern und einem damit möglicherweise verbundenen Misserfolg ist.

Tatsächlich passieren jedem Fehler und Pannen. Das ist ein menschlicher und alltäglicher Vorgang. Wer aber nur auf Fehlervermeidung setzt, riskiert in Routinen zu erstarren und vergibt viele Chancen.

Fehler produktiv nutzen

Leichter gesagt als getan. In deutschen Unternehmen herrscht vielerorts Nulltoleranz gegenüber Fehlern. Anstatt gemeinsam im Team sachlich auszuwerten woran es hapert, wird oftmals nur auf personeller Ebene die Schuldfrage gestellt. Der Erkenntnisgewinn bleibt so auf der Strecke. Der potenzielle Lerneffekt, den eine gründliche Fehleranalyse bietet, ist damit verschenkt.

In den USA zum Beispiel, lebt das „trial & error“-Prinzip. Gerade Industrieunternehmen betrachten Rückschläge als notwendige Entwicklungsschritte hin zu neuen Produkten. In Japan hat Toyota das „Toyota-Produktionsprinzip“ etabliert: Jeder Mitarbeiter darf die Fertigung stoppen, wenn er einen Fehler entdeckt. Fehler werden so als elementarer Bestandteil von Arbeitsprozessen akzeptiert und mit Hilfe eines klaren Regelwerks behoben. In Zeiten globalisierter Arbeitsprozesse tun wir also gut daran, uns mit den unterschiedlichen Fehlerkulturen auseinanderzusetzen.

Wie produktiv eine tolerante Fehlerkultur sein kann, konnte ich als junge Führungskraft selbst erfahren. Auf meine neue Aufgabe wurde ich von meinem Vorgesetzten mit dem Hinweis vorbereitet: „Du darfst Fehler machen. Das ist ein notwendiger Schritt beim Lernen.“ Der regelmäßige Austausch über unsere Projekte und deren Probleme fand in offener Atmosphäre statt. Es gab schnelle Lernerfolge, gute Ergebnisse beim Kunden und damit viel Rückenwind für meine Entwicklung als Führungskraft. Eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte und die eine wichtige Grundlage für meine weitere Arbeit  darstellt.

Mein Fazit:

  1. Produktives Fehlermanagement erfordert eine reflektierte und für die Mitarbeiter praktisch nachvollziehbare Haltung der Führungskraft zu Fehlern.
  2. Wenn Fehler passieren, kommt es auf einen adäquaten, sachlichen und klar geregelten Umgang mit der Situation an. Und Regeln dafür legt die Führungskraft fest.

1. Auf die Haltung der Führungskraft kommt es an

Der adäquate Umgang mit Fehlern in einer Organisation oder einem Unternehmen hängt entscheidend  von der Haltung ihrer Führungskräfte ab. Entscheidend ist dabei auch, wie die Führungskraft mit eigenen Fehlern umgeht. Denn eine offene Fehlerkultur braucht Vorbilder. Nur wenn Führungskräfte auch eigene Fehler thematisieren und Misserfolge transparent machen, ist eine fehlertolerante Haltung auch glaubwürdig. Nur so kann sich langfristig ein anderes Fehlermanagement durchsetzen.

Jede Führungskraft muss für sich klar definieren: Wie will ich als Verantwortliche mit Fehlern umgehen? Wie definiere ich überhaupt Fehler in unserem Arbeitskontext? Welche Frühwarnsysteme machen Sinn? Was ist dann zu tun? Und vor allem: wissen das auch meine Mitarbeiter?

Eingespielte Prozesse hinterfragen – Ansprechbar sein für Mitarbeiter

Die Mitarbeiter können in diese Überlegungen durchaus mit einbezogen werden. Die kritische Reflexion auch von eingespielten Prozessen ist im Team oftmals effektiver, zudem wird so der offene und vor allem sachliche Umgang mit potenziellen Fehlern geübt. Immer mehr Unternehmen implementieren regelmäßige Feedbackformate in ihre Führungs- und HR-Prozesse.

Zum Thema Frühwarnsystem gehört auch, Mitarbeitern deutlich zu signalisieren, dass man für Probleme und Fragen im Arbeitsalltag ansprechbar ist. Wenn rechtzeitig kritische Projekte erörtert werden können, lassen sich größere Probleme oftmals im Vorfeld vermeiden.

Delegation statt Selbermachen

Ein neuralgischer Punkt, der im Führungskräfte-Coaching immer wieder aufkommt, ist die Delegation von Aufgaben – eigentlich ein Paradoxon: Aus Angst vor Fehlern erledigt mancher Chef wichtige Aufgaben lieber selbst. Vielen fällt es schwer, Aufgaben loszulassen und auf ihre Mitarbeiter zu vertrauen. Das demotiviert nicht nur die Mitarbeiter, es bindet wertvolle Ressourcen der Führungskraft, die eigentlich benötigt werden, um Prozesse gut zu steuern und – siehe oben – für Mitarbeiter ansprechbar zu sein. Die Delegation von Aufgaben dient also auch der Fehlerprävention.

2. Adäquater und geregelter Umgang mit Fehlern

Wenn es zu Fehlleistungen kommt, dann ist die Reaktion der Führungskraft entscheidend Schlüsselrolle. Sie muss kontextadäquat vorgehen und dafür sorgen, dass der Schaden begrenzt wird – so schnell es geht.

Wenn dies erreicht ist, gilt es den Vorgang intern auszuwerten. Dabei ist zu beachten, dass nicht nach Schuldigen gesucht wird, sondern im Team überlegt wird, wie derartige Fehler vermieden werden können – mit klar formulierten Ergebnissen (z.B. mit der „lessons learned“-Methode).

Hilfreich kann sein, für den Umgang mit Fehlern Regeln aufzustellen (z.B. „Fehler dürfen nur einmal passieren.“). Je besser diese Bewältigungsprozesse geregelt sind, desto schneller kann ein Team auch wieder zur anstehenden Arbeit zurückkehren. Hier ist ebenfalls die Führungskraft gefragt, die Nachbereitung dann auch für alle deutlich abzuschließen und so eine Rückkehr zum Arbeitsalltag zu ermöglichen.

Wie steht es um Ihre Fehlerkultur? Wie gehen Sie mit Fehlern um? Vielleicht möchten Sie Ihre Erfahrungen hier im Blog teilen? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.  Einzelfragen können wir natürlich gerne im Führungskräfte-Coaching thematisieren.

Wer weiterlesen möchte…

brand eins / Schwerpunkt Fehler, 08/2007: Gibt einen guten Überblick mit dem Artikel „Fehlanzeige“ von Wolf Lotter und zeigt im Schwerpunkt viele weitere Facetten des Themas auf:

http://www.brandeins.de/archiv/2007/fehler.html

Ein interessanter wissenschaftlicher Beitrag zur Frage, worauf es ankommt, wenn Betriebe aus Fehlern lernen wollen:

http://www.pedocs.de/volltexte/2011/4141/pdf/SZBW_2006_H1_S111_Harteis_D_A.pdf

„Fallstricke“, ein Kompendium zur Geschichte des Fehlers von Fehlerforscher Ulrich Frey, der hier dazu bloggt, inkl. Buchrezension des Deutschlandfunks:

http://www.scilogs.de/frey-haendig/fallstricke/

 

Coaching-Reise nach Berlin

Vor einigen Monaten kam die Teilnehmerin eines Teamworkshops in einem norddeutschen Unternehmen auf mich zu: „Wie schade, Frau Dehler, dass Sie Ihre Coaching-Praxis in Berlin haben. Ich würde gerne einzeln mit Ihnen weiterarbeiten.“ Die Entfernung sollte kein Hindernis sein, gab ich zu bedenken. Und schließlich vereinbarten wir einen Termin für ein Vorgespräch in Berlin. Seitdem reist Frau Gröger regelmäßig zweieinhalb Stunden mit der Bahn zu unseren Coaching-Sitzungen.

Coaching-Reise: Ortswechsel als Chance

Klingt erst mal aufwändig, ist aber mittlerweile kein Einzelfall mehr. Einige meiner Klienten reisen eigens zum Coaching nach Berlin. Und die meisten berichten, dass der Ortswechsel dabei für sie von großer Bedeutung ist. Der räumliche Abstand zum Arbeitsalltag und Arbeitsort hilft, neue Perspektiven auf das Coaching-Anliegen einzunehmen. Veränderung braucht Bewegung. Wie einst im antiken Griechenland die Philosophen ihre Gedanken beim Gehen verfertigten, schätzen heute viele das Reisen, um innezuhalten und über sich und ihr (Arbeits-) Leben zu reflektieren.

Und auch Berlin inspiriert so manchen. Ein gutes Ziel für eine Coaching-Reise. Denn Berlin steht für vieles, was wir im Coaching erarbeiten: Aufbruch, Veränderung und Mut.

Wertvolle Zeit im Zug: Vor- und Nachbereitung für das Coaching

Die An- und Abreise – fast alle kommen mit der Bahn – betrachten meine Klienten zumeist als Freiraum: Um einmal ungestört mit einem dringenden Projekt weiter zu kommen, für eine gute Vorbereitung aufs Coaching oder einfach als Auszeit vom Arbeitsalltag. Wenn sie in der Reinhardtstraße ankommen, sind sie zumeist gut auf die Coaching-Sitzung eingestimmt. Und nach der Sitzung haben sie Zeit, das Erarbeitete noch einmal sacken zu lassen. Eine gute Voraussetzung für die gemeinsame Arbeit an ihrem Thema.

Für auswärtige Besucher ist die verkehrsgünstige Lage meiner Coaching-Praxis ein wichtiger Pluspunkt: Die Räume befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Berliner Hauptbahnhof. Es lohnt sich nicht, von dort ein Taxi zu nehmen. Sie fahren nur eine Station mit der S-Bahn zum Bahnhof Friedrichstraße und laufen dann noch knapp fünf Minuten. Oder Sie gönnen sich nach der Fahrt einen zehnminütigen Spaziergang und stehen dann vor meiner Tür. Sehen Sie hier den Anfahrtsweg zu meiner Praxis.